Tagesgeldanlagen
Tagesgeld – sicherer Hafen in unruhigen Zeiten
Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise stellt sich für Anleger die Frage, wie die eigenen Ersparnisse idealerweise angelegt werden sollen. Wer davon ausgeht, dass die Zinsen mittelfristig wieder steigen werden, sich aber im Moment noch nicht langfristig – gerade weil er zukünftig eine höhere Rendite erwartet – binden will, für den ist Tagesgeld die optimale Alternative. Denn eine Anlage in Tagesgeld bietet gegenüber der unter Umständen mehrjährigen Bindung bei Festgeld, jederzeit Zugriff auf das eingesetzte Kapital. Das kann immer dann von Vorteil sein, wenn man kurzfristig das Geld benötigt oder aber für den Fall, dass die Zinsen für Festgeld soweit gestiegen sind, dass man als Anleger dann von Tagesgeld auf Festgeld wechseln möchte. Tagesgeld ist also flexibel.
Flexibilität bedeutet aber auch Zinsschwankung
Im Gegensatz zum Festgeld kann der Zins für Tagesgeld schwanken. Wenn also die Zinsen wegen der Finanzkrise weiterhin fallen, dann muss ein Anleger hier auch mit fallenden Renditen rechnen. Aber im umgekehrten Fall kann es auch zu steigenden Zinsen kommen. Somit hätte man nur im Falle sinkender Zinsen gegenüber einer Anlage in Festgeld Nachteile.
Drum prüfe wer sich bindet.
Auch wenn Tagesgeld ausgesprochen flexibel ist, grundsätzlich sollte man sich vorab im Internet über die Angebote umfassend informieren. Insbesondere sollte sich der Anleger den maximalen Anlagebetrag anschauen, aber auch die Höhe bis zu der bei Schieflage der Bank eine Einlagensicherung greift. Natürlich ist auch der Zinssatz von Bedeutung und hier gibt es Banken, die die Zinszahlung quartalsweise vornehmen. Der Vorteil dieser Auszahlung: durch den Zinseszinseffekt kann sich die Rendite noch einmal steigern.
